Geschichte des Zigarrenrauchens

Indios beim ZigarrenrauchenDas Rauchen von Zigarren ist ein Genuss, der bereits seit vielen Jahrhunderten bekannt ist. Bereits zu Columbus Zeiten schätzten die Ureinwohner Amerikas den Rauch von gedrehten Tabakstangen, den heute weltberühmten Cohibas.
Durch die spanische Flotte kamen also die Zigarren auch in die alte Welt.

Es dauerte noch bis zum 17. Jahrhundert, bevor die ersten Tabakplantagen auf amerikanischem Boden entstanden. Im spanischen Sevilla wurde dann 1731 eine Manufaktur gegründet, die Zigarren in den ganzen europäischen Raum exportierte.
Heute selbstverständliche Dinge, wie die Einteilung der Zigarren in Formate, die obligatorische Bauchbinde oder auch die Aufbewahrung der Rauchwaren in liebevoll bemalten und aufwändig verzierten Kisten stammen aus diesen Tagen.

Interessanterweise wurde auf Kuba erst 1799 eine große Zigarrenmanufaktur gegründet. Rasch begannen sich nun die Machtverhältnisse zu verschieben und die kubanischen Zigarren traten ihren Siegeszug durch die ganze Welt an. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts war die Zigarre durch die Erschließung des USamerikanischen Markts endgültig ein nun erschwingliches Massenprodukt geworden – ohne jedoch ihr typisches Flair und ihre Sonderstellung einzubüßen.

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